Staatliche Realschule Viechtach

Fit fürs Leben

„KESch“ – Konzept zur Bildungs- und Erziehungspartnerschaft

 

A. Leitgedanken

Visionen entwickeln – Leitziele festlegen – Schulentwicklung anstoßen
Fit fürs Leben: Die Realschule Viechtach – eine Schule für Herz, Verstand und Sinne.

 

B. Schulspezifische Gegebenheiten (Schulprofil)

Identifizieren von schulspezifischen Besonderheiten mit Bedeutung für die Bildungs- und Erziehungspartnerschaft:

  • Die Staatliche Realschule Viechtach wurde am 2.10.1950 gegründet. Derzeit unterrichten ca. 60 Lehrkräfte ca. 700 Schüler und Schülerinnen.
    Der Unterricht nimmt an der Staatlichen Realschule Viechtach eine zentrale Stellung ein. Vielfältige moderne Lehrmethoden, eine hervorragende technische Ausstattung und fachliche Kompetenz ermöglichen eine Unterrichtsgestaltung, die die Schüler zur Leistung und zu selbstständigem Arbeiten motiviert. Die Schüler sollen zugleich gefordert und gefördert werden.
    Die Staatliche Realschule Viechtach ist christlich geprägt und getragen von gegenseitigem Respekt und der Achtung der Menschenwürde. Offenheit und ein freundliches Miteinander aller prägen das Klima der Schule in hohem Maße. Nicht nur die Weitergabe von Wissen und Können ist wichtig, auch die Bildung von Herz und Charakter.
    Die Schüler sollen zur Eigenverantwortlichkeit erzogen werden. Diesem Ziel dienen auch verschiedene gemeinschaftsbildende Maßnahmen (z.B. Kennenlerntage, Gemeinschaftstage usw.), präventive Maßnahmen (z.B. Gewalt- und Drogenprävention) oder Arbeitseinheiten, die das Verhalten in einem Betrieb, Gesprächsführung, Körpersprache oder die Bewerbung als Thema haben.
  • Musisch-kreative Fähigkeiten werden an der Staatlichen Realschule Viechtach in besonderer Weise geweckt und gefördert. Diesem Ziel dienen das Erlernen eines Instrumentes in der Bläserklasse, der Musische Zweig III b, die mögliche Mitwirkung im Chor, in der Schulband, im Schüler- und im Lehrertheater.
  • Sportliche Talente werden in einer eigenen Sportklasse, in Tanzgruppen, im Stützpunkt Fußball, im differenzierten Sportunterricht, im Wahlfach Golf, im Skilager und bei zahlreichen Wettkämpfen verschiedener Art gefördert. Schüler sollen motiviert werden, die Freude an der Bewegung zu leben.
  • Die Schüler der 8. Jahrgangsstufe haben die Möglichkeit zur Teilnahme an sozialen Praktika im Rahmen des Religionsunterrichtes und bei SchülerAktiv in Zusammenarbeit mit dem Landratsamt.
  • Die Staatliche Realschule Viechtach nimmt an Schulversuchen (Lernreich 2.0, Tabletklassen) teil. Seit 4. Oktober 2014 ist sie Referenzschule für Medienbildung.
  • Die Vernetzung mit außerschulischen Institutionen aller Art, vor allem die Verzahnung mit der Wirtschaft kennzeichnet die Schule. Praktika der Schüler in heimischen Betrieben und die intensive Einbindung von Firmen und Behörden, die beispielsweise durch Erkundungen oder Vorträge im Unterricht geschieht, bereiten die Schüler auf das Berufsleben vor.

 

C. Ziele und Maßnahmen zur Umsetzung einer differenzierten Elternarbeit

Bestandsaufnahme der Ziele und Maßnahmen der bereits etablierten Elternarbeit („Sicherungsziele“) und Definieren von neuen Zielen („Entwicklungsziele“) und Zuordnen der geplanten Maßnahme als Grundlage von Projekten

 

Qualitätsbereich Gemeinschaft – Ziele :

Schüler und Lehrer fühlen sich an der Schule willkommen. Eltern, Lehrer und Schüler tragen gemeinsam zur Gestaltung der Schule als Lebens- und Arbeitsraum ein und stärken so die Identifikation mit der Schule.

Maßnahmen: Was läuft bereits gut?

eine Willkommenskultur pflegen:

  • Tutoren erleichtern das Ankommen der neuen Schüler der 5. Jahrgangsstufe an der Schule.
  • „Schultüten“ für neuangekommene Referendare und Schüler der 5. Jahrgangsstufe
  • Es steht ein ruhig gelegenes Elternsprechzimmer zur Verfügung
  • Tag der offenen Tür (Schulhausführungen und zahlreiche Aktionen)
  • Übertrittsabend mit Informationen und Vorträgen
  • Schulfeste für die ganze Schulfamilie (Abschlussfeier mit anschließendem Fest)
  • Bewirtung durch den Elternbeirat bei Schulveranstaltungen (z.B. Musikparty, Schüler- und Lehrertheater, letzter Prüfungstag der Abschlussschüler)
  • verbesserte Ausschilderung des Schulhauses

Wertschätzung zeigen:

  • Besonderes elterliches Engagement wird bei Feiern der Schulfamilie hervorgehoben
  • Einander entgegenkommen
  • Flexible Sprechstundenmodelle erleichtern den Kontakt zur Schule.
  • Es bestehen Betreuungsangebote für kleinere Kinder bei Fortbildungsveranstaltungen.
  • Respektvoll handeln
  • Der respektvolle Umgang miteinander ist in der Hausordnung verankert.
  • Kontakt pflegen
  • Angebote zur raschen Kontaktaufnahme per Telefon oder E-Mail lassen Probleme oft erst gar nicht aufkommen.

Zusammengehörigkeit stärken:

  • Einladung der Eltern zu Schulveranstaltungen (z.B. Theateraufführung von Schülern und Lehrern, Musischer Abend, Vorspielabend der Musikklassen, Projektpräsentationen der Schüler der 9. Jahrgangsstufe, Rorate…)

Für Aufenthaltsqualität sorgen:

  • Schön gestaltete Klassenzimmer und Schulbereiche sorgen für Wohlfühlatmosphäre.

 

Qualitätsbereich Kommunikation – Ziele:

Die Kontaktaufnahme zwischen Lehrern und Eltern soll möglichst unkompliziert sein, so dass der beidseitige Austausch zur Sicherung des schulischen Erfolgs der Schüler beitragen kann.

Maßnahmen: Was läuft bereits gut?

Gelegenheiten für Gespräche anbieten:

  • Eltern werden zu Sprechstunden eingeladen.
  • Thematische Elternabende werden angeboten.
  • Regelmäßige Klassenelternabende

Ansprechpartner benennen:

  • Beauftragte für die Kooperation Eltern-Schule an den Schulen vor Ort koordinieren die Elternarbeit.
  • Das Beratungssystem ist auf der Homepage einsehbar.
  • Erreichbarkeit sicherstellen
  • Lehrer werden durch Emails aus der Verwaltung auf Rückrufwünsche von Eltern aufmerksam gemacht und rufen schnellstmöglich zurück, in besonderen Fällen auch nachmittags und abends.
  • Weitergabe der Dienstemailadresse der Lehrkräfte durch die Homepage
  • Es gibt reguläre Sprechstunden und Sprechstunden nach Vereinbarung.
  • Vernetzung durch Office 365

Das Umfeld einbeziehen:

  • Elternexperten werden häufig einbezogen.
  • Schulforum
  • Regelmäßige Gespräche der Schulleitung mit dem Personalrat

Auf Bedürfnisse eingehen:

  • Barrierefreiheit auch für behinderte Eltern
  • Verbesserte Wegweiser im Schulhaus zur besseren Orientierung
  • feste Elternsprechzimmer mit entsprechender Ausgestaltung

Gesprächskompetenz schulen:

  • Neue Kollegen werden in die schulspezifische Elternarbeit eingeführt (Handout).
  • Fachliteratur für Elterngespräche liegt im Lehrerzimmer auf.

Zielstrebig informieren:

  • regelmäßige digitale Elternbriefe (auf Wunsch auch in Papierform)
  • ständig aktualisierte Homepage
  • regelmäßige Informationsveranstaltungen und Elternabende für alle Jahrgangsstufen und zu einzelnen Themen (z.B. Skilager, Wahl des Zweiges, Umgang mit Medien, u.v.m.)
  • Informationsabende an Grundschulen für Eltern zukünftiger Realschüler
  • Tag der Offenen Tür mit zahlreichen Veranstaltungen, meist im Februar: die Öffentlichkeit kann die Schule kennenlernen
  • Neue Kollegen werden in die schulspezifische Elternarbeit eingeführt (Handout).
  • regelmäßige Informationen über Notenbild durch Notenberichte
  • Beratungsangebote durch die Beratungslehrkraft

Maßnahmen: Was wollen wir bis wann etablieren?

Ansprechpartner benennen:

  • Aushang der Zuständigkeiten bis Ende 2015

Gesprächskompetenz schulen:

  • Schulinterne Fortbildung (SchilF) zum Thema Gesprächsführung im Schuljahr 2015/2016

 

Qualitätsbereich Kooperation – Ziele:

Jeder Einzelne soll Wertschätzung erfahren und nicht in der Masse untergehen. Jeder Schüler soll optimale Unterstützung erhalten.

Maßnahmen: Was läuft bereits gut?

gemeinsam Ziele vereinbaren:

  • Dreiergespräche im Bereich der Lernberatung werden zum Erstellen von Lernplänen genutzt.
  • Fortschritte in Bezug auf die Zielerreichung werden durch engmaschige Beobachtung überprüft.

Konsens suchen:

  • Konzepte zur Organisation von Abschlussfeiern, Tanzkursabschlussbällen, Kennenlerntagen, Abschlussfahrten und anderen schulischen Veranstaltungen werden besprochen und den Wünschen von Eltern, Schülern und Lehrern angeglichen.
  • Erhebung und Verwendung von Spenden an den Elternbeirat werden gemeinsam diskutiert.

Elternkooperation fördern:

  • Der Elternbeirat wird in öffentliche Veranstaltungen miteinbezogen.

Impulse für zu Hause geben:

  • Informationsangebote zur Unterstützung häuslichen Lernens werden v.a. durch die Lehrkräfte (z.B. Lernen lernen) bereitgestellt.
  • Bei Elternabenden und Veranstaltungen werden hilfreiche Tipps in Erziehungsfragen gegeben (Suchtprävention, Lernmethoden, Mediennutzung und –sicherheit…).

sich im Umfeld vernetzen, Elternexperten einbeziehen:

  • Beratungsangebote von Polizei, Kirche usw. werden in Anspruch genommen
  • Kontakte zu ortsansässigen Unternehmen werden durch regelmäßige Unterrichtsgänge gepflegt.
  • Mit der Kirche findet eine vertrauensvolle Zusammenarbeit statt.
  • Externe Experten – auch aus der Elternschaft – übernehmen und unterstützen Projekte in den Klassen (Caritas, Jugendamt, Polizei, Hospizverein, Schiedsrichterlehrgänge...)
  • Betriebsbesichtigungen werden teilweise gemeinsam organisiert (Eltern und Lehrer).
  • Die Schule unterstützt die Berufsfindung der Schüler durch die Organisation von Berufsfindungstagen und lädt dazu u.a. ortsansässige Betriebe und Vertreter verschiedenster Einrichtungen ein.
  • Eltern werden ggf. bei Klassenfahrten einbezogen (Mithilfe bei Betreuung behinderter Schüler, Theaterbesuche…).

Mithilfe anbieten und annehmen:

  • Gemeinsam wird ausgelotet, wie und in welchem Umfang Eltern ihr Engagement z.B. bei Schulveranstaltungen (Sommerfest, Stand bei der Weihnachtsfeier) einbringen können.
  • Der Elternbeirat unterstützt Schulprojekte/-fahrten finanziell.

Qualitätsbereich Mitsprache – Ziele:

Eltern, Lehrer und Schüler tragen gemeinsam zur Weiterentwicklung des Schulprofils bei.

Maßnahmen: Was läuft bereits gut?

zur Mitgestaltung ermutigen:

  • Gemeinsam wird ausgelotet, wie und in welchem Umfang Eltern ihr Engagement z.B. bei Schulveranstaltungen einbringen können.
  • Der Elternbeirat unterstützt Schulprojekte/-fahrten finanziell.

Auf Vielfalt achten:

  • Bei der Kandidatenauswahl für den Elternbeirat werden alle Elterngruppen ohne Ausnahmen berücksichtigt.

Netzwerke ausbauen:

  • Neue Themen führen zu neuen Partnern, z.B. Schwangerschaftsberatung, Turnverein, Kampfkunstschule Geiger.
  • Berufsfindungstage bringen immer neue Partner, z.B. Spitzenberger & Spies, Krankenhaus Viechtach-Zwiesel, Genobank Viechtach, DMW Viechtach, BMW Dingolfing, Lebenshilfe Regen, Architekturbüro Brunner Viechtach, Bundespolizei Deggendorf, Linhardt Viechtach, Fachakademie für Sozialpädagogik Zwiesel, Rechtsanwaltskanzlei Lacher & Zenger Viechtach, Landespolizei Straubing, Rohde+Schwarz Teisnach, Hotel/Gastronomie Passau, FOS Regen, Rehau Viechtach, EDV Schule Plattling, Fremdsprachenschule Deggendorf, Steuerkanzlei Petersamer Teisnach, Zollner Zandt, Bundeswehr Deggendorf

Elternvertreter unterstützen:

  • Jobangebote an Schüler durch elterliche Betriebe werden sofort weitergegeben
  • Kooperation mit anderen Schulen
  • Kontakte zu ortsansässigen Unternehmen

Austausch pflegen:

  • Die Elternvertreter pflegen durch gemeinsame Elternbeiratssitzungen mit Schulleiter sowie der KESCH-Beauftragten einen regelmäßigen Austausch.

Alle Kinder im Blick behalten:

  • SMV-Besprechungen
  • Klassensprecherseminare
  • Ständige Ansprechbarkeit der Verbindungslehrer
  • Engagement der einzelnen Lehrer
  • Klassenkonferenzen
  • Informelle Besprechungen der Lehrer über aktuelle Fälle
  • Offenheit der Schulleitung für Gespräche und Vorschläge

Gremienarbeit wahrnehmen:

  • Regelmäßige Treffen des Schulforums
  • Gute Zusammenarbeit von Elternbeirat und Schulgremien
  • Für die Staatliche Realschule Viechtach besteht eine Stiftung. Für die Verwendung der Gelder hat auch der Elternbeirat Mitspracherecht.

 

D. Qualitätssicherung

Evaluation als Bestandteil einer kontinuierlichen Weiterentwicklung: Die Zufriedenheit mit dem Ist-Zustand wird durch regelmäßige Gespräche mit den verschieden Gremien, Lehrern, Schülern und Eltern evaluiert.

 

E. Beteiligung der Schulgemeinschaft

Dokumentation der Mitwirkung aller relevanten Gruppen: Das schulspezifische Konzept zur Bildungs- und Erziehungspartnerschaft wurde in Zusammenarbeit von Schulleitung und KESCH-Team erarbeitet und vom Schulforum beschlossen.

(Konzept erstellt von Marianne Riedel)

Aktuelle Hinweise:

Quick-Links:



Diese Woche:
Kennenlerntage 5a und 5b
Wandertage für die neunten Klassen
Schülersprecherwahl
Juniorwahl


Montag, 18. Sep
Abschlussfahrt (10c)

Dienstag, 12. Sep
allgemeiner Wandertag
9acd: Unterricht nach Sonderplan

Mittwoch, 20. Sep
Unterrichtsfrei fü 5c, 6a, 6c

Freitag, 22. Sep
Ergebnisse der Schülersprecherwahl



Infos zu den Wahlfächern für das neue Schuljahr sind alle komplett
(siehe Schülerinfo/Unterricht/Wahlfächer)


Veranstaltungsberichte:

Der erste Schultag an der RSVIT
Unsere neuen Lehrkräfte