Staatliche Realschule Viechtach

Fit fürs Leben

ERASMUS: “European Action Scheme for the Mobility of University Students”

05 Erasmus1Die Realschule Viechtach ist bereits seit 2019 Teil der europäischen Erasmus+-Gemeinschaft. Nach einem erfolgreich durchgeführten Kurzzeitprojekt des Jahres 2023/24 ist unsere Schule seit Anfang 2024 akkreditiert und somit weiterhin berechtigt, europäische Finanzmittel zum Zwecke des Austausches abzurufen.
Erasmus+ ist das EU-Programm, das seit 2014 persönliche Begegnungen, digitalen Austausch und gemeinsame Projekte von Schulen, Vorschulen und Kitas aus ganz Europa fördert. Tausende Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler aus Deutschland haben Europa dadurch neu erlebt und kennengelernt.
Wichtige Schwerpunkte des Erasmus+-Programmes sind sowohl die soziale Inklusion sowie den grünen und digitalen Wandel zu unterstützen als auch die Teilhabe junger Menschen am demokratischen Leben zu fördern.
Da echte Begegnungen aufgrund der Corona-Pandemie lange Zeit nicht möglich waren, ist es uns nunmehr ein besonderes Anliegen, internationalen Austausch erstmals an unserer Schule möglich zu machen.
Wir als Schule begegnen jeden Tag besonderen Herausforderungen, an denen wir arbeiten und wachsen wollen. Die Teilhabe am Erasmus+-Programm ermöglicht uns sowohl Schüleraustausche als auch europäische Fortbildungen oder thematisches Arbeiten zu einem Thema, das unserer Schule am Herzen liegt. Dabei können wir von Erfahrungen in Europa lernen und uns mit Kolleginnen und Kollegen austauschen. Erasmus+ erweitert den Horizont, führt zu kreativen Lösungen und bietet Unterstützungsmöglichkeiten im Unterrichtsalltag an. Somit ist es möglich, Europa ganz neu zu erleben und kennenzulernen und dadurch „mehr Europa“ ins Klassenzimmer zu holen.
Es wurden bislang etliche Lehrer-Mobilitäten, unter anderem nach Finnland, Island, Spanien, Italien, Tschechien, Belgien und Frankreich durchgeführt. Im Zuge dieser Fortbildungsreisen erweiterte das Kollegium seine Kenntnisse auf verschiedenen Gebieten, wie z.B. Umweltschutz und Nachhaltigkeit, effektivere Lehr- und Lernmethoden sowie die Auswirkung des Wohlbefindens der Schüler auf ihre Lerneffektivität. Zudem konnten bei Hospitationen an zahlreichen Schulen im Ausland Einblicke in den Unterrichtsalltag gewonnen werden. Darüber hinaus ergaben sich vielversprechende Kontakte zu Kollegen aus unterschiedlichen europäischen Ländern.
Da wir aber auch unseren Schülern die wertvolle Erfahrung eines Schüleraustausches bieten wollen, haben die Planungen für einen Austausch mit Bulgarien bereits begonnen. Es sollen die Schüler der nächstjährigen 7. Klassen von dieser einzigartigen Gelegenheit profitieren. Dies geschieht auf vielfältige Weise, da durch pädagogisch begleitete Projektarbeit Vorurteile abgebaut werden. Es werden mehr Sensibilität und Wissen auf allen Gebieten aufgebaut und die Jugendlichen erleben ein europäisches Gemeinschaftsgefühl.
Die wichtigsten Leitthemen des Erasmus+-Programmes lassen sich sehr gut in unser Schulprofil einbinden, da die Bildung für die digitale Welt für unsere Schule höchste Priorität hat, Mitbestimmung und Teilhabe großgeschrieben werden, mehr Nachhaltigkeit und ein schonender Umgang mit Ressourcen bei uns wichtige Themen sind und sich unsere Schule klar gegen Diskriminierung und Rassismus positioniert sowie Diversität als Chance und Bereicherung sieht.
(Bericht: S. Huber -- Foto: R. Hartl)

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